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Die Blue Star Story

 

Eines abends sagte Elizabeth: „Lass uns doch einfach mal Musik für uns selbst machen, nur nach unserem Geschmack.“ Das war irgendwann Ende 1985, als Peter und Elizabeth in ihrem damals noch kleinen Studio begannen einen Track ohne Gesang aufzunehmen.

Instrumentale Musik mit viel Gitarre war damals das uncoolste was man produzieren konnte. Trotzdem fühlte es sich genau richtig an und deutete in die Richtung die Blue Star einschlagen würden.

Acht Alben, hunderttausende Downloads, 700 komponierte / produzierte Titel und unzählige Auftragskompositionen später zeigen Blue Star als erfolgreiche Independent Artists mit eigenem Label, dass es sich lohnt der eigenen Spur zu folgen.
„Hot Interaction of Mr. Guitar and Lady Hammond“, so beschreibt ein Kritiker die Musik von Blue Star. Peter Blue und Elizabeth Star spielen eine Musik, in der Vintage Sounds ohne Nostalgie zum Hörvergnügen werden.

Blue Star schafften es sogar in die Juli Ausgabe 2006 des US Magazins Guitar Player und haben regelmäßig beste Besprechungen in Gitarre & Bass.

Excellente Gitarrenparts, melodiös wie bei Santana / Peter Green mit einem Schuß trockenen U.S. - Soulblues a‘ la Larry Carlton treffen auf groovende Hammond Lines die an Jimmy McGriff aber auch Gegg Rolie erinnern. Emotionalität und Spielfreude finden einen Rahmen in professionellen, durchsichtigen Arrangements in denen Live Drums und Percussion ebenso Platz finden wie Loops und Samples.
Peters Les Paul, ES 335 und Gretsch White Falcon sind die meistgespielten Gitarren, während Elizabeth neben einer 1963er Hammond C3 mit Leslie auch Rhodes und Wurlitzer E- Pianos einsetzt.
Atmosphäre ist das Stichwort, das diese Musik nicht nur für Musiker sondern für ganz normale Hörer empfiehlt.
Wenn man Blue Star zum ersten mal hört, dauert es eine Weile bis man bemerkt, dass niemand singt. Man hat den Gesang nicht vermisst weil die Instrumente selbst Geschichten erzählen.



Auf den ruhigeren CDs wie Himalaya Suite (1997) und Zen Blues (2003) entwickeln Blue Star ihre eigene Art von entspannter, meditativer Musik und vermeiden es dabei elegant und mit Tiefgang, auch nur in die Nähe von Meditations – oder Entspannungsmusik zu geraten.

Deutlich heißer geht es dagegen auf den mehr Soul und Blues orientierten Alben zu. Auf Ritual (2003) wird eine Musik gekocht, die eher amerikanischen Ursprung vermuten lässt. Erweitert um Live Drums und Percussion hat diese Studioproduktion viele Momente die an ein Livealbum erinnern.
Bei aller Vielseitigkeit klingen Blue Star dabei immer nach Blue Star.

Seit Februar 2005 leben und arbeiten Blue Star in Großbergham im Chiemgau und sind immer noch überwältigt von der schönen Landschaft, den Bergen und Seen und den freundlichen Menschen hier.

Das beeinflusst natürlich auch die Musik: "Ich brauche nur aus dem Studiofenster zu schauen und schon sprudeln die Melodien und Einfälle", sagt Peter. Klar daß ein neues Album begonnen wurde. Es wurde im Februar 2007 unter dem Titel Feels So Good veröffentlicht.

 

 

 

 

 

Diskografie
Hier sind die wichtigsten Veröffentlichungen von Blue Star aufgeführt:

Western Skies 1989 (Cool Breeze)

Cry Baby 1991 (Cool Breeze)

Nr. 3 1993 (Cool Breeze)

Suite Für Die Tibeter 1995 (Blue Flame)

Himalaya Suite 1997 (Blue Flame)

Lost In Love 1999 / 2006 (Cool Breeze)

Ritual 2002 (Cool Breeze)

Zen Blues 2003 (Cool Breeze)

Feels So Good 2007 (Cool Breeze)

 

 

 

 

Copyright Peter Ditzer 2009